Chronik

Im Jahre 1925 hatte Herr Kommerzienrat Anton Holzhey auf seinem Fabrikgelände einen Tennisplatz für seine Familie bauen lassen und diesen dann den 13 tennisbegeisterten Schongauern, unter andem mit den Herren Ulmer und Dr. Zedelmaier geteilt. Nach der Gründung des Tennisvereins, stellte Herr Holzhey seinen Platz  den Mitgliedern zur Verfügung.
Damals war Tennissport nur sehr wenig verbreitet und meist für „elitäre“ Personen. Sogar 10 Jahre später waren es immer noch nicht mehr als 20 Mitglieder. Freundschaftsspiele wurden aber bereits ausgetragen.

Die Kriegsjahre kamen und der Sport wurde eingestellt.

Von 1942 bis 1946 fehlen jegliche Eintragungen in den Vereinsregistern.1946 ergriff Herr Anton Birk die Initiative, schloss sich seinen Tennisfreunden zusammen und baute einen Tennisplatz am Lechwehr in Eigenregie. Bis Ende 1946 waren es dann auch schon rund 30 Mitglieder. Der Tennisclub war damals noch kein selbständiger Verein, da die US-Militärregierung nur einen Sportverein in Schongau erlaubte, weshalb sich die Tennisspieler dem TSV Schongau als Abteilung Tennis anschliessen mussten.

Der eine Tennisplatz im damaligen Fabrikgelände war inzwischen zu „wenig“ geworden und daher musste man nach einem neuen Gelände suchen.

1947 gelang es, einen Grund für zwei Plätze vom Landwirt Haslach für 100 RM im Jahr zu pachten. Um die Finanzierung zu gewährleisten, musste man den Mitgliedsbeitrag erhöhen und eine einmalige Bauumlage verlangen. Außerdem machten diese Investition Spenden und Zuschüsse aus anderen Abteilungen und dem Landratsamt möglich.Ein Jahr später folgte der Bau eines kleinen Umkleidegebäudes. Es begann nun ein reger Verbands- und Freundschaftsspielbetrieb.1953 gelang es dem  damaligen Vorstand,, nach sehr langen und harten Verhandlungen, die gepachtete Fläche und eine weitere Fläche zu erwerben. Damit die Abteilung aber selbst Eigentümerin werden konnte, musste der heutige Verein mit einer Satzung und einem Eintragung im Vereinsregister gegründet werden. Die Abteilung wurde dadurch zu einer juristische Person, blieb aber aus sportorganisatorischen Gründen eine Abteilung des TSV.

Die Mitgliederzahl stieg stetig an und man dachte an den Neubau von zwei zusätzlichen Tennisplätzen. Der damalige Nachbar, Kurt Gnettner, war aber an dem Grundstück für seine Firma interessiert! Die Stadt Schongau unterstützte das Vorhaben von Herrn Gnettner. So kam es im Jahr 1960, dass die Stadt Schongau ein Grundstück an der Lechuferstraße dem Tennisverein anbot, im Gegenzug musste der Tennisverein den Verkauf der Plätze an der Altenstädter Strasse zustimmen.

Nach zähen Verhandlungen, die wir dem damaligen 1. Vorstand H. Dr. Maier zugute schreiben können, wurde mit dem Bau 1961 von 3 Sandplätzen und einem Asphaltplatz an der Lechuferstraße begonnen. …

An Pfingsten 1962 wurden die Plätze fertig und der Spielbetrieb konnte beginnen. Das Clubhaus wurde im Jahre 1964 bezugsfertig. Die Finanzierung erfolgte u. a. durch eine grosszügige Spende von Kurt Gnettner, dem Erlös aus dem Verkauf und einer Leistung durch die Stadt Schongau.Die Tennisanlage wurde immer wieder um jeweils zwei Plätze in den Jahren 1966, 1972 und 1978 erweitert. Die finanziellen Unterstützungen erfolgte durch die Stadt Schongau, dem Landkreis und dem Freistaat Bayern.

Für die Plätze 9 und 10 wurde das Grundstück der Nachbarin Frau Vesely käuflich erworben. Mit diesem Kauf erreichte der Tennisverein jetzt eine Grundstücksgrösse von 13.500 m².

Mit steigender Mitgliederzahl wurde nun auch das Clubhaus zu klein. 80 Mitglieder waren damals schon im Verein! Die Erweiterung des Vereinsheims wurde in zwei Abschnitten (1982 und 1986) durchgeführt.

Aus dem Hartplatz wurde ein Sandplatz. Im Jahre 1978 baute ein Schongauer Unternehmer, an der Dießener Strasse, eine Tennishalle für den Winterspielbetrieb. Leider steht diese Halle aus verschiedenen Gründen nicht mehr für den Tennissport zur Verfügung.

Ein Grund mehr, warum sich der Tennisclub für den Aufbau einer Traglufthalle stark machen musste! Erstbesitzer war unser damaliger Vorstand und Trainer Martin Moths! Ihm folgte dann die Hallen-GbR, bestehend aus Harald Haberstock, Roland Heger, Alexander Klauser und Stefan Hild. Unser Dank gilt diesen vier, die einen Verkauf an eventuelle Auswärtige verhinderten.

2011
Es wurden die Plätze 1 und 2 auf Allwetterböden umgebaut. Ausserdem installierte man eine neue Bewässerungsanlage auf den Plätze 1 bis 8.  In dieser Umbauphase wurden ebenso die Bäume zwischen den Plätzen 4 und 8 und der Strasse entfernt.

2013
erfolgte der Verkauf der Traglufthalle an die Hallen-GbR-Besitzer, Martina Holzhey, Albert Beer und Alexander Klauser

2016
Seit diesem Jahr ist der Tennisclub ein selbstständiger und eigenständiger Verein. Mitglied im BLSV und BTV

Die Hallen GbR betreiben nun Martina Holzhey und Alexander Klauser allein. Albert Beer ist aus beruflichen Gründen wieder ausgestiegen.